Mit 16 Jahren auf der Bühne bei der Media Convention Berlin 2014 im Rahmen der Republica 2014.

Dieses Interview ist auf der re:publica 2014 entstanden. Heike Hoffmann war Interviewpartnerin bei der Media Convention Berlin 2014 an der Seite von LeFloid und Christoph Krachten (Präsident bei Mediakraft München)

Das Interview wurde von Jan Keller geführt.

Hallo Heike, Du bist bei der re:publica 2014. Was erwartest Du von diesem Event?
Neue Kontakte, neue Perspektiven und die Möglichkeit, mich netzpolitisch besser zu informieren. Interessante Begegnungen mit Menschen im “real-life”, mit welchen ich auf Twitter bereits kommuniziere.
Das hier ist wie eine Art Twitter-Klassentreffen. Man sieht sich mal wieder oder lernt sich kennen.

Wie kommunizierst Du mit Deinen Freunden, welches ist das  meist genutzte Programm/App oder Tool?
Whatsapp nutze ich sehr stark. Ein bisschen Facebook, da es mir alles bietet, was ich brauche. Alles läuft darauf zusammen. Es ist eine multifunktionale Plattform für mich. Sollte ich mich entscheiden müssen, würde ich zu Facebook NEIN und zu WhatsApp JA sagen!

Stimmt es, dass Facebook uncool geworden ist?
Ja

Du zählst zu den sogenannten “Digital Natives”, also denen, die mit dem digitalen Zeitalter aufgewachsen sind. Siehst Du Dich in dieser Rolle, separiert von den Digital Immigrants, also denen, die sich mit dem digitalen Wandel in der Kommunikation eher schwertun?
Woran merkst Du es?
Ich bin mit dem Internet aufgewachsen, habe mit 8 Jahren mein erstes Laptop bekommen. Google z.B. ist für mich ein Begleiter, den ich mir nicht mehr wegdenken kann in meinem Leben! Die Digital Immigrants sind zu langsam. Sie hinken Trends einfach nur hinterher. Ihnen scheint die Geschwindigkeit von Veränderungen zu hoch zu sein.

“Yes we scan” war der Aufruf einer eigenen Bewegung:
Die NSA-Affäre machte
viele Menschen skeptisch im Umgang mit Daten, Profilen und Angaben im Internet. Du bist bei vielen Social Media Kanälen angemeldet, hast Du da keine Angst vor Datenmissbrauch?
Nein. Ich bin in einer Welt aufgewachsen, in der mir von Anfang an bewusst war, dass meine Daten aufgezeichnet werden. Ich bin mir im Klaren darüber, dass alles dokumentiert wird und finde es normal für mich. Für die Allgemeinheit bereitet es mir Sorge, was der Grund dafür ist, dass ich mit meiner Partei SPD politisch dagegen angehen möchte.

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Mehr über Heike findet Ihr hier:
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