Ein kleiner Einblick.

Das 4. Mal fand OneDay_VR an der HTWG Konstanz statt.

Der Event ist mittlerweile eine Erwartung, welche ich an die HTWG-Konstanz habe und welche jedes Jahr erneut erfüllt und übertroffen wird. Im Rahmen der OneDay_VR erzählen Studenten oder Ex-Studenten ihre z.T. sehr fundierten Erfahrungen aus der VR, AR und MR-Welt.

Es ist jedesmal sehr interessant, kurzweilig und informativ. Zum 4. Mal verließ ich dieses Jahr die Veranstaltung mit dem Gefühl, dass da etwas Großes im Gange ist.

Ideen sind zahlreich, Ansätze ausufernd vorhanden und wie immer scheint die Infrastruktur der Innovation hinterher zu hinken. Google und Apple geben sich jedoch, um nur ein paar wenige zu nennen, Mühe, den Fortschritt mit dem Kollektiv der neugierigen und fähigen Entwicklercommunities voranzutreiben. Sie scheinen erkannt zu haben, dass zur fancy Hardware auch mindestens so vielseitige Software und Templates benötigt werden.

Beeindruckende Praxisbeispiele

Eines dieser beeindruckenden Beispiele des 4. OneDay_VR war „Mixed Reality als Lebensretter im Wintersport“ von Carla Grammel.
Eine sehr authentische, junge Dame, die ihre Leidenschaft des Wintersports abseits der Pisten lebt. Sie fährt die Berge dort hinunter, wo es vor ihr nur wenige oder keine weiteren getan haben.
Souverän gab sie uns Einblicke in die Welt der Lawinenunfall-Prävention und zählte auf, welche Maßmnahmen dafür/dagegen bisher ergriffen werden. Nach einer kurzen Aufzählung der Möglichkeiten schien ihre Idee nur logisch: Eine Augmented Reality Brille (blendet virtuelle Dinge in die echte Welt ein), welche Orientierung im unbekannten Gebiet der Berge voller Schnee bietet und über Gefahren aufklärt, bevor man das Terrain betritt oder befährt. Eindrucksvoll und ganzheitlich durchdacht präsentierte sie ihr Konzept und überzeugte mit Videosequenzen aus der echten Anwendung. Beeindruckend!


Fazit für dieses Jahr

Die Welt der virtuellen Realität ist auf dem Vormarsch und es steht außer Frage, dass sie neue Maßstäbe in Bereichen unseres Lebens setzen wird, die wir uns noch nicht im Geringsten vorstellen können. Während der Fortschritt in der Wirtschaft hinter verschlossenen Türen vorangetrieben wird, schwappt nur wenig auf die Anwendercrowd über. Erstaunlich ist, dass die Innovation gerade dort aufgeschnappt wird und in diesen geschlossenen Communities der Konzerne rasant weiterentwickelt wird. Diese Beinahesymbiose ist bisher nur in affinen Kreisen spürbar doch dauert es nicht mehr lange bis wir als „Normalbüger“ keine andere Wahl mehr haben, diesen Teil des Fortschrittes zu akzeptieren und zu nutzen.

Für mich ist der Besuch des OneDay_VR Konstanz eine Maßnahme um diese Entwicklung zu beobachten. Auch auf anderen Veranstaltungen wie der Republica Berlin verfolge ich Entwicklungen dieses Generes der Innovation. Man darf sehr gespannt sein, wie es weiter geht und in welchem Bereich der erste, umfangreiche, gesellschaftliche Einfluss bemerkbar sein wird.

Hier könnt ihr mehr zu meinen Erfahrungen mit VR oder der HTWG lesen.