Meine Mission

Förderung des Bewusstseins für das Kollektiv

Meine Welt ist bunt und viele Methoden sind vielleicht bereits bekannt:
Art of Hosting, Circle, Soziokratie, Holokratie, Design Thinking, Service Design, World Café, Gewaltfreie Kommunikation und viele mehr.

Doch warum poppen diese Methoden gerade immer öfter auf? Wieso arbeiten immer mehr Menschen mit Templates, großen Plakaten und bunten Post-Its und nennen diese Gespräche nicht mehr Workshop sondern Zettelwirtschaft, Core Story Canvas, Business Model Canvas, Collective Harvesting, Lego Serious Play, Kreativsprint oder Heldenreise?

Es braucht mehr Zeit und Methoden für gute Gespräche

Wir leben in einer Zeit in welcher die Taktung der Innovationszyklen so hoch ist wie niemals zuvor.
Das führt zwangsläufig zu einem exponentiellen Anstieg des Tempos unseres Lebens.

Das überfordert uns, da wir uns in der Fülle der Möglichkeiten nicht mehr zurecht finden und Schwierigkeiten haben, uns zu orientieren. Hinzu kommt, dass ein höheres Tempo schnellere und damit oberflächlichere Entscheidungen fordert, was uns Menschen ganzheitlich verändert. Ergebnis dieses Wandels sind Missverständnisse und Mutmaßungen aber auch der menschliche Hang dazu, Dinge schnell persönlich zu nehmen und nicht direkt aufzuklären. Letztendlich fehlt es an Vertrauen in die Beweggründe des Gegenübers.

Lesen Sie mehr zum Rahmen eines guten Gesprächs.

Aus Alphatieren müssen Leitwölfe werden

Das Alphatier

Oft gesehen in Konzernstrukturen, aber nicht nur dort, sind Alphatiere jene, welche sich permanent in einem hohen Energieverlust befinden da sie zwei sehr harte Jobs haben. Gemeint sind die MacherInnen in Management- und Führungsebenen. Sie haben sich hochgekämpft, führten Krieg und bissen sich durch um letztendlich mit viel Durchhaltevermögen und einer Portion Glück dort zu stehen, wo sie heute stehen. Sie haben sich ihren Job hart erkämpft und er ist ihnen sehr wichtig. Vermutlich auch deswegen, weil sie dafür einen hohen Preis bezahlen mussten. Diese Alphatiere verteidigen permanent ihren Platz. Denn jenes System, welches zuließ, dass man sich diesen Platz erkämpft, lässt auch Konkurrenz zu. Der zweite Job ist dann der eigentliche Job laut Berufsbild, in welchem sie meist sehr gut sind.

Im Bezug auf ihre Untergebenen sind sie die EntscheiderInnen und es wird vom Rudel erwartet, dass man folgt. Schließlich muss Hierarchie auch spürbar sein und sichtbar gemacht werden, denn es geht permanent um Geltungsdrang und Profilierung. Die Qualität, wenn ein kluger Kopf von oben herab theoretisch für viele andere Menschen entscheidet, ist in Frage zu stellen.

Der Leitwolf

Der Leitwolf ist ein angesehener Teil des Rudels. Die natürlichen Eigenschaften brachten ihn dort hin, wo er jetzt ist. Verantwortungsbewusstsein, Führungseigenschaften, Wissen und Empathie sind Eigenschaften dieser Führungspersönlichkeit. Entscheidungen werden zusammen mit dem Rudel getroffen und diskutiert. So besteht Respekt gegenüber Kernkompetenzen über welche der Leitwolf nicht hinweg entscheiden will denn er ist an Qualität und am Miteinander interessiert. Seinen Platz hat er sich nicht erkämpft, drum besteht auch kein Grund ihn zu verteidigen. So kann der Leitwolf seine volle Energie in die Bewältigung der ihm gesetzten Aufgaben fließen lassen und schöpft sogar Energie aus dem Kollektiv der MitarbeiterInnen. Sein Charakter wurde nicht zu einem mit Scheuklappen versehenen und aus Angst agierenden, er ist neugierig und stets daran interessiert das Unternehmen weiter zu entwickeln. In Verantwortungsfragen stehen seine MitarbeiterInnen hinter ihm, weil er Beziehungen auf Augenhöhe pflegt.

Die Unterscheidung in diese zwei Arten von Führungsinstanzen habe ich durch Inspiration des Buches „Die Weisheit der Wölfe“ von Elli Radinger. Hier können Sie mehr dazu lesen.

People don’t resist change, they resist being changed! – Peter Senge

Hier ein Video über inspirierende Führungsinstanzen und deren Gründe, welches ich exzellent finde.