Durch den Artikel über „Schlachters Tentation“ im vorherigen Ländle Magazin zum Thema „Scheitern“ wurde ich auf dieses kleine Kunstwerk aufmerksam. Die anschliessende Teilnahme durch Einladung von Sara Bonetti bei der Release-Party des Magazins vollendete meinen Eindruck und meine Motivation, dort mitwirken zu wollen. Ich gab Chris Feurstein darauf hin das Versprechen: „Ich möchte einer dieser Helden sein, die einen Beitrag zum Magazin leisten!“

Es gibt viele Magazine um den Bodensee herum. Viele sind hochglänzend, dick, bunt, laut und ätzend. Sie sind typische Bauernfänger und kommen daher mit schmierigen, windigen Anzeigenverkäufern, die einem das Blaue in Sachen Zielgruppe und Reichweite verdrehen. Für meine Kunden habe ich lange Zeit benötigt, um mir einen Überblick über diese Heuschrecken verschaffen konnte um sie von vorne herein abzulehnen.
Umso intensiver wurde mein Durst nach etwas authentischem, echtem, etwas stylischem, etwas, das bemerkt und gemerkt wird.

Das Ländle Magazin kommt im leisen Format kleiner A4 daher, ist dick, ohne dick aufzutragen und auf mattem Papier gedruckt. Beim Blättern der Seiten riecht es wunderbar nach Druckerschwärze und Farbe. Spätestens hierbei bleibt man auf einer der bunten, sehr individuell gestalteten Seiten hängen und fängt wie automatisch an zu lesen.
Die Berichte wollen nichts von mir, sie drängen sich nicht auf. Die Geschichten sind so vielseitig wie das Ländle selbst und nehmen einen mit, egal wo man gerade steht, liegt oder sitzt.

In diesem besonderen Magazin durfte ich meinen Beitrag leisten und zum Thema „WILD“ eine Idee einbringen.
Mit Kamera und Wort mischte ich mich unter Baumwipfel an der Seite eines Waldmenschen. Der Förster Nico ist ein Freund meines Bruders und mir sehr sympathisch. Ihn wählte ich aus zum Thema „WILD“.
Machen Sie sich selbst ein Bild!