Der Kreativsprint

Methode zur kollektiven Ideenfindung, Teambuilding, Gruppendynamik, Ideation, Brainstorming mit Timeboxing.

Anwendung

Der Kreativsprint ist eine beliebte Methode um Teams in die Ideenfindung für ein bestimmtes Ziel zu involvieren. Hiermit beweist man Offenheit für die Ideen anderer und nutzt die kollektive Power der Gruppe. Führungsinstanzen erhalten somit, sofern sie mutig genug sind, ein breites Spektrum an qualitativ hochwertigen Ideen, hinter denen die TeilnehmerInnen des Kreativsprints geschlossen stehen. Wird diese umgesetzt, kann man mit einer sehr hohen Akzeptanz und Unterstützung aus der involvierten Gruppe rechnen. Dies könnten beispielsweise Mitarbeiter oder Kollegen sein.

Ablauf

Es gibt vielfältige Möglichkeiten, einen Kreativsprint zu gestalten. Prinzipiell geht es darum, die TeilnehmerInnen in einen Stresszustand zu versetzen, sodass sie sich nicht mehr verkopfen und aus dem Gefühl und der Intuition heraus handeln. Das führt in erster Linie zu einer Vielfalt und Quantität von Ideen. Dieser Ideenreichtum wird dann durch Bewertungs- und Vertiefungsmaßnahmen angereichert bis letztendlich eine geringe Anzahl an realistisch umsetzbaren, qualitativ hochwertigen Ideen resultiert.

Anwendungstipps

Beim Kreativsprint sind der Zeitrahmen und die Strenge der Moderation enorm wichtig. Das sogen. Timeboxing sollte ohne Gnade erfolgen. Bei der Wahl des Settings ist darauf zu achten, dass Personen, welche die weitere Umsetzung daraus begleiten können, mit an Board sind. Bei der Einladung der TeilnehmerInnen empfehle ich das Involvieren von sogen. Superkreativen. Kiyoshi Kubo und Emanuel Wiehl sind meine beiden, derzeitigen Favoriten dafür. Was der Kreativsprint erzeugt:
  • Führungsaufgabe wird vom Kollektiv gelöst
  • Schöne, sinnhafte Abwechslung für MitarbeiterInnen und KollegInnen
  • Teambuilding
  • Perspektivenvielfalt auf die Lösung einer Situation bezogen
  • Mitarbeitermotivation

Meine Rolle

  • Setup, Zusammensetzung, Planung Vorbereitung
  • Einladungsprozess TeilnehmerInnen
  • Moderation / Co-Moderation / TeilnehmerInnen
  • Dokumentation, Feedbackloop
  • Reflektions- und Auffrischungsmeetings
  • Prozessbegleitung

Praxisbeispiele