Oft stelle ich fest, dass unsere schnelllebige Zeit Menschen dazu verleitet, nicht ausreichend miteinander zu sprechen. Meine Workshops, welche ich auf die Herausforderungen meiner Kunden maßschneidere und mich dabei aus einem reichhaltigen Methodenkoffer und Erfahrungen bediene, sind nichts anderes als diese fehlenden, guten Gespräche.

Um einem guten Gespräch Zeit und Wert zu verleihen, gebe ich ihm gerne einen Rahmen. Dieser besteht aus einem Check-In zur Eröffnung und einem Check-Out zur Schließung der Runde. Gelernt habe ich das aus den Methoden des Art of Hostings. Ein Beispiel eines Check-Ins:

Die sogen. Storycubes welche im Vorschaubild dieses Beitrages zu sehen sind, eignen sich hervorragend für einen lockernden Check-In. Ich verteile je einen dieser Motivwürfel an die Teilnehmer und bitte darum, anhand des für sich ausgewählten Motiv eine Geschichte aus dem eigenen Leben zu erzählen welche nicht länger als 2 Minuten andauert. Ich habe Geschichten gehört die so lustig waren, dass ich Tränen lachte!

Die Methode des Check-Ins hat zum positiven Nebenprodukt, dass man sich in der Runde durch das gegenseitige Mitteilen besser kennen lernt und sich an das Sprechen und Zuhören gewöhnt. Ich starte jeden meiner Workshops mit einem „Icebreaker“ Check-In und erzeuge einen sauberen Abschluss mit dem Check-Out.
Was dazwischen passiert möchte professionell angeleitet werden. Diskussionen, Aussprachen, Absprachen, Brainstormings, und viele Formate mehr finden in diesem Rahmen statt, welche konsequent dokumentiert werden.

Der Safe-Space

Da nicht selten verschiedene Hierarchien einer Firma an einem Tisch Platz nehmen, benötigt es darüber hinaus manchmal einige weitere Regeln, welche ich dem Rahmen auferlege.

So bleibt beispielsweise alles, was nach einem Check-In gesprochen wird, im Rahmen der Runde. Dafür habe ich auch schon einmal einen Unternehmensleiter unterschreiben lassen. Das hat zum Beispiel zur Folge, dass Mitarbeiter ihre Meinung und ihren wertvollen Input nicht zurückhalten aus Angst vor den Folgen. Einen sogen. „Safe Space“ generiere ich damit. Das selbe funktioniert, wenn kritische Kunden und der Firmeneigner an einem Tisch sitzen.